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Renovieren ohne Abriss: So verlegen Sie SPC-Bodenbelag über einem bestehenden Boden

Ayşenur TaştemelInnenarchitektin - Leiterin Unternehmensmarketing

Veröffentlicht am 19. August 20263 Min. Lesezeit
Renovieren ohne Abriss: So verlegen Sie SPC-Bodenbelag über einem bestehenden Boden

Bei Bodenrenovierung denkt man meist zuerst an den Ausbau des alten Belags, Schutt, Staub und einen Bauprozess, der sich über Tage hinzieht. Das praktische Klicksystem von SPC-Bodenbelägen macht diesen Prozess in den meisten Fällen überflüssig, da eine direkte Verlegung über dem bestehenden Boden möglich ist. In diesem Ratgeber erklären wir, wie Renovierung ohne Abriss funktioniert.

Warum SPC-Bodenbelag?

Klassische Bodenrenovierung belastet durch Abriss, Schuttentsorgung, Bodenvorbereitung und Trocknungszeiten sowohl Zeit als auch Budget. SPC-Bodenbelag, der ohne Abriss verlegt wird, dagegen:

  • Verkürzt die Verlegezeit deutlich.
  • Verursacht keinen Schutt und Staub.
  • Minimiert die Zeit, in der der Raum nicht nutzbar ist.
  • Vermeidet Zusatzkosten, die beim Entfernen des bestehenden Bodens entstehen können (Untergrundschäden, Probleme mit Installationen).

Über welche Böden kann direkt verlegt werden?

Sofern die Oberfläche eben und tragfähig ist, kann SPC-Bodenbelag direkt über den meisten bestehenden Bodentypen verlegt werden:

  • Fliesen und Feinsteinzeug
  • Betonböden
  • Alter Laminat- oder Fertigparkettboden (sofern tragfähig und eben)
  • Manche Vinylböden

Bei starken Senkungen, Rissen oder Feuchtigkeitsproblemen im Boden müssen diese vor der Verlegung behoben werden.

Vorbereitung vor der Verlegung

  1. Bodenprüfung: Ebenheit und Tragfähigkeit der Oberfläche prüfen; größere Risse oder Senkungen ausbessern.
  2. Reinigung: Boden von Staub, Fett und Rückständen befreien.
  3. Feuchtigkeitsprüfung: Besonders bei Betonböden sicherstellen, dass der Feuchtigkeitsgehalt im zulässigen Bereich liegt.
  4. Aufmaß und Materialberechnung: Fläche ausmessen, um die benötigte Bodenbelagsmenge und den Verschnittzuschlag zu berechnen.

Schritt-für-Schritt-Verlegung

  1. Der Boden wird für die Verlegung des SPC-Bodenbelags vorbereitet.
  2. Die erste Reihe wird parallel zur Wand begonnen.
  3. Die Paneele werden über das Klicksystem miteinander verriegelt.
  4. An den Wänden wird eine Dehnungsfuge freigelassen.
  5. An Türschwellen und Übergängen werden Profile angebracht.
  6. Die Verlegung wird mit einer Endkontrolle und Reinigung abgeschlossen.

Für einen mittelgroßen Raum lässt sich dieser Prozess je nach Erfahrung des Teams meist innerhalb eines Tages abschließen.

Worauf Sie achten sollten

  • Bei deutlichem Gefälle oder Senkungen im Boden muss dies vor der SPC-Verlegung unbedingt korrigiert werden.
  • Die Dehnungsfuge (der an den Wänden freigelassene Abstand) darf nicht übersprungen werden.
  • In Nassbereichen (Bad, Küche) sind an Fugen und Übergängen die vom Hersteller empfohlenen Details einzuhalten.

Kosten- und Zeitersparnis

Der Verzicht auf Abriss, Schuttentsorgung und Bodenvorbereitung sorgt für direkte Einsparungen bei Arbeitskraft und Materialverschwendung. Besonders in Gewerberäumen senkt die geringere Anzahl an Schließtagen die Gesamtkosten deutlich.

Fazit

Renovierung ohne Abriss bietet dank des Klicksystems von SPC-Bodenbelag eine schnelle, saubere und wirtschaftliche Lösung für Wohn- und Gewerbeprojekte. Mit den SPC-Bodenbelag-Kollektionen und Verlegeanleitungen von Porfloor haben Sie alles, was Sie brauchen, um Ihren bestehenden Boden ohne Abriss zu erneuern.

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